Isola

Die Geschichte

Seit über 80 Jahren ist Isola Teil der Entwicklungen der Baubranche. Als produzierendes, norwegisches Familienunternehmen bauen wir auf starken Traditionen und fundiertem Fachwissen auf, verbunden mit kontinuierlicher Innovation.

Unser Ziel

Unsere Produkte und Systeme wurden für die extremen Bedingungen in Norwegen entwickelt und tragen seit Generationen dazu bei, feuchtigkeitssicher und energieeffizient zu bauen. Unser Ziel ist einfach: den Alltag für Handwerker zu erleichtern – Build simly better.

Familienunternehmen in dritter Generation

Als Familienunternehmen in der dritten Generation verfolgen wir eine langfristige Perspektive in Bezug auf Entwicklung und Wertschöpfung. Wir verbinden Tradition und Erfahrung mit kontinuierlicher Innovation und Produktentwicklung. Kurze Entscheidungswege machen uns flexibel und sorgen dafür, dass wir nah am Markt und an unseren Kunden sind.

Isola verfügt über fünf Produktionsstätten in Norwegen und Tschechien sowie insgesamt rund 500 Mitarbeiter. Unsere Produkte werden in mehr als 15 Ländern verkauft.

Unsere Reise

Seit über 80 Jahren entwickeln wir Lösungen für sicherere und nachhaltigere Gebäude. Durch Fokus auf Innovation, Investitionen und Produktion haben wir uns von einem nationalen Akteur zu einem starken internationalen Anbieter entwickelt.

Isola Produktionsstätte in Velké Losiny

2025 | Weiteres Wachstum

Isola hat ein neues Powertekk-Werk in Velké Losiny, Tschechien, eröffnet. Das neue Werk stellt eine bedeutende Investition in moderne Produktionstechnologie und eine Erweiterung der Kapazitäten im Bereich Stahldachplatten dar.

Die Anlage stärkt die Lieferfähigkeit von Isola für europäische und internationale Märkte und sorgt für mehr Effizienz, gleichbleibende Qualität und eine höhere Produktionsflexibilität. Die Errichtung ist ein wichtiger Bestandteil der langfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens im Bereich der leichten Dachsysteme.

2024 | Norwegische Produktion und Nachhaltigkeit

Isola führt mehrere umfangreiche und gezielte Maßnahmen durch, um die Position des Unternehmens sowohl in Norwegen als auch international zu stärken. Das Jahr steht ganz im Zeichen von Langfristigkeit, Nachhaltigkeit und Kontrolle über die Wertschöpfungskette.

Neue Fabrikhalle und Technologie in Notodden.
Isola investiert erheblich in das Kompetenzzentrum in Notodden mit einer neuen Fabrikhalle und modernisierter Produktionstechnologie. Die Investition ermöglicht die Herstellung einer neuen Generation fortschrittlicher Mehrschichtmembranen, unter anderem auf Basis von recycelten und wiedergewonnenen Rohstoffen.

Das Werk in Notodden ist zugleich ein wichtiger Exportknotenpunkt: Rund 75 % der Produktion gehen in Märkte wie die USA, Kanada, Großbritannien und Kontinentaleuropa. Die Erweiterung stärkt sowohl die Kapazität als auch die Qualität und Flexibilität.

2020 | Das Dach der Zukunft

Isola steigt in den Solarbereich ein und gründet Isola Solar AS, ein Technologieunternehmen, das auf langjähriger Forschung und Entwicklung im Bereich Dach- und Solarlösungen aufbaut.

Das Unternehmen liefert komplette Solaranlagen mit besonderem Schwerpunkt auf bifazialen Solarmodulen. Die Lösungen sind für die klimatischen Bedingungen in Norwegen und für die Integration in die Dachkonstruktion ausgelegt. Isola Solar hat Zehntausende Quadratmeter an Modulen installiert, die jährlich mehrere Millionen Kilowattstunden erzeugen. Eine Partnerschaft mit Skagerak Energi stärkt dieses Engagement zusätzlich.

2018 | MEMBRA®-Nassraumsysteme

Isola bringt das MEMBRA®-Feuchtraum-System auf den Markt – ein komplettes, selbstklebendes Membransystem für Badezimmer und Feuchträume, das den Feuchtigkeitsschutz und die Verlegung vereinfacht und effizienter macht. MEMBRA® ist das einzige System auf dem norwegischen Markt mit integriertem Kleber und patentierten Umschlagkanten, das eine gleichmäßige, wasser- und dampfdichte Membran ohne Flüssigkleber oder Trocknungszeit gewährleistet. Die Lösung ist schnell, benutzerfreundlich und bietet Handwerkern mehr Sicherheit und weniger Materialverlust auf der Baustelle – eine Innovation, die die Position von Isola auch im Bereich der Nassraumsysteme stärkt.

2015 | Systemzulassung durch SINTEF

Isola erhält 2015 seine erste SINTEF-Systemzulassung für komplette Baulösungen. Dies markiert einen wichtigen Wandel von Einzelprodukten hin zu ganzheitlichen, dokumentierten Systemen. Die Zulassung basiert auf langjähriger Zusammenarbeit und Forschungsprojekten mit SINTEF und bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung von Lösungen, die an strengere Anforderungen in den Bauvorschriften angepasst sind.

2009 | Platon Flexi wird Exportschlager

Im Zeitraum 2009–2011 wird Platon® Flexi (Decouplingmat) in Europa und den USA auf den Markt gebracht.

Das Produkt basiert auf einer Entwicklung, die Anfang der 2000er Jahre begann, als Isola Entkopplungsmatten unter Eigenmarken für internationale Akteure herstellte. Die Markteinführung markiert einen deutlichen Wandel vom Nischenprodukt zum internationalen Verkaufsschlager.

2007–2010 | Umfangreiche Investitionen in moderne Technologie

In diesem Zeitraum investierte Isola rund 400 Millionen Kronen in die Modernisierung von Produktionslinien, Automatisierung und Produktionstechnologie. Die Investitionen führten zu erheblichen Verbesserungen hinsichtlich Effizienz, Qualität und Stabilität der Produktion. Gleichzeitig trugen sie dazu bei, dass Isola den gestiegenen regulatorischen Anforderungen und strengeren Umweltstandards gerecht werden konnte, während sie gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auf den internationalen Märkten stärkten.

Isola investiert massiv in moderne Produktionstechnologie, Fabriken und Logistik in Norwegen. Diese Modernisierungen stärken Qualität, Kapazität und Liefersicherheit und legen den Grundstein für weiteres Wachstum in schwierigen Zeiten.

2004 | Der letzte norwegische Hersteller

In einer Zeit, in der große Teile der Produktion in der Baustoffbranche ins Ausland verlagert werden, bleibt Isola als der letzte norwegische Hersteller von Dachschindeln, Dachbahnen, Platon-Produkten und Stahl-Dachrinnen. Ein klarer Beweis für Weitsicht, Qualität und Vertrauen in die norwegische Industrie.

2000 | Dachrinnen werden Teil des Sortiments

Durch die Übernahme von Norskerenna AS erweiterte Isola sein Geschäftsfeld um Dachrinnensysteme, wobei Dachrinnen und zugehörige Komponenten nun Teil des Portfolios sind. Die Übernahme stärkte Isolas Systemansatz, bei dem Dach, Entwässerung und Feuchtigkeitsschutz als integrierte Lösungen statt als einzelne Elemente zusammenwirken.

Durch die Übernahme von Norskerenna AS verfügt Isola nun über eine eigene Produktion von Dachrinnen und ergänzt damit sein Dachsortiment weiter.

1999 | Powertekk-Produktion in Tschechien

Die Gründung von Isola Powertekk s.r.o. in Tschechien stärkte die Position von Isola im Bereich stahlbasierter Dachlösungen. Die Powertekk-Produkte verbinden geringes Gewicht mit hoher Langlebigkeit und einfacher Montage und richten sich sowohl an den Wohnbau-Markt als auch an professionelle Akteure. Diese Maßnahme unterstützte die Strategie von Isola, komplette Dachsysteme anstelle von Einzelprodukten anzubieten.

Isola nimmt die Produktion von Powertekk in Tschechien auf und steigt in den Markt für leichte Stahldächer ein. Diese Maßnahme ergänzt das Angebot an Dachschindeln und Dachbelägen und stärkt Isolas Rolle als Komplettanbieter von Dachlösungen.

1993 | Markteinführung des Platon DE 25

Isola hat Platon DE 25 auf den Markt gebracht, das für Gründächer und flache Dachkonstruktionen in Europa entwickelt wurde. Die Lösung bewältigt zentrale Herausforderungen in Bezug auf Entwässerung, Schutz und Langlebigkeit bei Konstruktionen, die hohen Belastungen und Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

In einer Zeit, in der Gründächer häufig auf Asphaltprodukten basierten, stellte DE 25 einen technologischen Wandel dar. Durch den Einsatz von kunststoffbasierten Knirschplatten als Deckschicht erzielte man eine bessere Kontrolle über das Wassermanagement, ein geringeres Gewicht und eine robustere Dachkonstruktion.

Platon DE 25 wurde als Teil von einem Komplettsystem für Gründächer und Entwässerung entwickelt. Alle Komponenten werden im Isola-Werk in Notodden hergestellt, was hohe Qualität, ein gutes Zusammenspiel innerhalb des Systems und eine zuverlässige Leistung über lange Zeit gewährleistet.

1988 | Zusammenarbeit mit DuPont

Isola geht eine strategische Partnerschaft mit DuPont ein, um Zugang zu fortschrittlicher Materialtechnologie im Bereich der Winddichtungen und Unterdecken zu erhalten. Hintergrund ist der Bedarf an weniger Fugen, besserer Dichtigkeit und höherer Qualität der Gebäudehülle, als die bisherigen Lösungen bieten konnten.

Durch diese Zusammenarbeit erhält Isola Zugang zur Tyvek-Technologie, die vollflächig verschweißte Produkte und einen besseren Schutz vor Wind und Feuchtigkeit bietet. Gleichzeitig stellt Isola eigene Qualitätsanforderungen und entwickelt die Lösungen für norwegische Klimabedingungen und Baugewohnheiten weiter.

Die Zusammenarbeit markiert einen wichtigen Wendepunkt in der Entwicklung von Isola – weg von Einzelprodukten hin zu systemorientierten Lösungen – und legt den Grundstein für die künftige Ausrichtung auf zertifizierte Klimasysteme.

1982 | Platon wird Teil von Isola

1982 erwirbt Isola die Platon-Fabrik in Notodden. Mit dieser Übernahme wird eine der wichtigsten norwegischen Innovationen im Bereich Feuchtigkeitsschutz Teil der Isola-Familie. Die in Norwegen entwickelte Platon-Knasteplatte hat sich bereits als bahnbrechende Lösung für den Schutz von Fundamentwänden und Kellern etabliert.

Die Übernahme verschafft Isola neue Kompetenzen in den Bereichen Kunststoff und Entwässerung und markiert einen strategischen Wendepunkt: vom Dach hin zu Fundament, Boden und Feuchtigkeitsschutz. Gleichzeitig übernimmt Isola auch die Vertriebsaktivitäten in Schweden und Großbritannien, was die Grundlage für weiteres internationales Wachstum bildet.

1965 | Ein neuer Standard in der Fertigung

Mitte der 1960er Jahre erlebt Isola einen großen industriellen Aufschwung durch den Bau einer neuen, modernen Fabrik in Moheim in Eidanger bei Porsgrunn. Die Fabrik, die 1966 in Betrieb genommen wird, gilt zu diesem Zeitpunkt als Skandinaviens modernste Anlage für Baupappe.

Mit neuer Technologie und erhöhter Kapazität festigt Isola seine Position als Marktführer im Bereich Dachschindeln und Dachbeläge und legt damit ein wichtiges Fundament für weiteres Wachstum und die Produktentwicklung.

1954 | Der Durchbruch auf dem Dach

1954 bringt Isola seine erste Dachschindel auf den Markt – ein Produkt, das sich schnell durchsetzt. Die Dachschindel ist sowohl kostengünstiger als auch leistungsfähiger als bestehende Alternativen und verschafft Isola einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.

Die Markteinführung markiert den Beginn von Isolas langjähriger und starker Position im Bereich Dachbau und wird zu einem entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung des Unternehmens.

1954 | Der Name Isola

Das Unternehmen unternimmt einen wichtigen und bewussten Schritt in seiner Entwicklung: Der Name Isola wird eingeführt.

Bis dahin trug das Unternehmen den Namen H. Thiis-Evensen Tjærepappfabrikk – ein Name, der zwar den Ursprung beschrieb, aber weder die Breite der Produktion noch die Zukunftspläne widerspiegelte.

Die Wahl fiel auf Isola, abgeleitet vom Wort Isolation. Ein kurzer, klarer und leicht wiedererkennbarer Name mit internationalem Klang und hohem Wiedererkennungswert. Der Name machte es einfacher zu vermitteln, wofür das Unternehmen stand – technische Lösungen, die Gebäude vor Wetter, Wind und Feuchtigkeit schützen.

1940 | Wo alles begann

Im Jahr 1940 gründete Harald Thiis-Evensen sein eigenes Unternehmen, nachdem er in einer stillgelegten Kartonfabrik neue Möglichkeiten erkannt hatte. Mit begrenzten Mitteln, aber großem Ehrgeiz und Neugierde nahm er die Produktion von imprägniertem Karton auf.

Dies markiert den Beginn der Geschichte von Isola – einer Geschichte, die von Anpassungsfähigkeit, Innovation und der Fähigkeit geprägt ist, sich in wechselnden Zeiten und Märkten weiterzuentwickeln.

Vor 1940 | Vor Isola – die Geschichte von Harald Thiis-Evensen

Bevor Isola 1940 gegründet wurde, begann die Geschichte mit Neugier, Verbesserungswillen und einem Blick für Chancen.

Ende der 1930er Jahre arbeitete Harald Thiis-Evensen als Geschäftsführer bei der Schiffsmaklerfirma Thorsen & Johannesen in Porsgrunn. Dort übernahm er die Verantwortung für eine kleine Kartonfabrik, die im Laufe der Zeit wenig Beachtung gefunden hatte. Harald erkannte schnell, dass es Verbesserungspotenzial gab, und durch einfache Modernisierungen und einen besseren Betrieb gelang es ihm, die Ergebnisse in kurzer Zeit zu verbessern.

Gleichzeitig wurde er auf beschädigte Papierpartien aufmerksam, die andere als wenig wertvoll betrachteten. Durch Sortieren und Aufbereiten des Papiers konnte es wiederverwendet werden – zunächst als Verpackungspapier, später auch für andere Zwecke. Was für viele Restmaterial war, wurde zu neuen Produkten. Diese Erfahrungen vermittelten sowohl praktische Erkenntnisse als auch Vertrauen in die eigenen Ideen. Die Kombination aus Verbesserungsarbeit, kreativem Ressourceneinsatz und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen, legte den Grundstein für die Gründung einer eigenen Produktion im Jahr 1940.

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